Wir unter Impfgegnern – ein Demobericht

Am 16.09.2017 demonstrierten die Impfgegner von „Freie Impfentscheidung“ in Berlin, Venedig und Aosta. Treffpunkt für den Beginn der Berliner Demo war das Bayer-Gebäude im Wedding, die Abschlusskundgebung fand am Alexanderplatz statt. Giulia, Stefan, Elisa und Jörn haben sich unter die Demonstranten gemischt. Am Ende des Tages fühlten wir uns, als seien wir einmal quer durch unseren Content-Pool geschwommen. Unsere Erfahrungen haben wir hier für euch zusammengefasst.

Von Giulia Silberberger & Stefan Sachse

Giulia:

Die Demonstration „Freie Impfentscheidung“ war bereits vor Wochen groß in den Sozialen Medien angekündigt worden, und versprach jede Menge Schwurbel für uns bereit zu halten. Auch wenn die Reaktionen bei Facebook durchaus verhalten waren, und die Teilnehmerzahl in der Veranstaltung entsprechend gering, haben wir uns auf den Weg gemacht für euch vom Impfgegneraufmarsch zu berichten. Wir erwarteten eine kleine Demo und mit einer Handvoll Leuten, und staunten nicht schlecht als wir kurz nach 12 Uhr am Treffpunkt ankamen und von einem Meer aus orangenen Luftballons und Shirts begrüßt wurden.

Jörn und Elisa waren bereits vor Ort und standen kopfschüttelnd neben dem Haupteingang des Gebäudes, als Stefan und ich uns dazu gesellten. Ich mischte mich unter die Demo um ein paar Aufnahmen von den Transparenten und Bannern zu machen. Das Publikum war sehr gemischt und zog sich durch alle Gesellschaftsschichten. Es stach höchstens ein klein wenig heraus, dass einige junge, alternative Familien unter den Leuten waren. Eine erste Schätzung unsererseits belief sich auf 300 Teilnehmer, Jörn zählte später jedoch ca. 600-650 Leute, als sich der Marsch in Bewegung setzte. Auf der Facebook-Seite des Veranstalters sprach man von 1200 Leuten, die die Polizei angeblich gezählt haben will. Wie viele es nun genau waren, vermögen wir nicht zu sagen. Aber es waren mehr als wir erwartet haben.

Und unglaublich viele Kinder. Beinahe jeder zweite Demoteilnehmer war minderjährig, viele von ihnen noch im Kleinkinderalter. Wir sahen viele Kinder mit impfkritischen Shirts und Schildern, die ihnen von ihren Eltern angezogen und umgehängt wurden. Die so offen zur Schau gestellte Indoktrination und Instrumentalisierung der Kinder verursache mir Gefühle der Beklemmung. Ich war froh die DSLR zuhause gelassen zu haben, zog die Sonnenbrille tief ins Gesicht und schoss meine Fotos diskret mit dem Handy. Auch unser Aluhut-Transparent mit unserem Slogan und den URLs haben wir sicherheitshalber daheim gelassen. Hätten wir uns zu erkennen gegeben, wären wir sicher sofort von Impfgegnern umringt gewesen, und auf Kurz oder Lang der Demo verwiesen worden. Aus diesem Grund haben wir auch keine Gegendemo angemeldet. Ich wollte mitten ins Geschehen.

Aus dem Demowagen tönte die verschwörungsideologische Band „Die Bandbreite“ mal live und mal vom Stick. Der Song „Bitte impft sie nicht“ wurde extra für diese Demo geschrieben, die Veranstaltung von der Band offen unterstützt.
Es dauerte auch nicht lange, bis sich die Demonstration in Bewegung setzte und den Marsch vom Bayer-Gebäude zum Alexanderplatz antrat. Jörn eilte zum Anfang des Zuges um die Teilnehmer zu zählen, und lief bis zur Invalidenstraße mit. Auch Andrew Wakefield befand sich unter den Rednern, und heizte die Menge an. Wir anderen hatten noch einen Interviewtermin und stießen am Alex wieder dazu.

Wir waren ein wenig früher da als die Demo, und auch wenn wir sie noch nicht sehen konnten, so vermochten wir sie durchaus zu hören. „Bitte impft sie nicht“ kündigte das Kommen des Demonstrationszuges an. Jörn hatte den Ort des Geschehens inzwischen verlassen, und wir gesellten uns wieder zu den Impfgegnern. Elisa und Stefan hielten sich am Ende des Zuges auf, ich hingegen lief hinter dem Demowagen her um möglichst gute Audioaufzeichnungen des Gesagten zu erhalten.

Aufgrund eines Polizeieinsatzes geriet man vor der Kreuzung zur Alexanderstraße kurz ins Stocken, lief aber wenig später weiter. Die Redebeiträge der Demo folgten allesamt dem gleichen Schema, und erzählten dem Zuhörer Schauergeschichten von Pharmakartellen, Impfschäden, Manipulation der Daten, Lügenpresse, NWO und Pharmaverschwörungen. Die Menge jubelte, blies in Tröten und läutete mitgebrachte Glocken. Von tatsächlicher Impfkritik war wenig bis kaum etwas zu hören. Stattdessen schwang viel Emotion mit. Angst um seine Kinder, Angst vor Kontrollverlust, vor Manipulation, vor den Mächtigen und dass sie den Menschen ihren (vermeintlich zerstörerischen) Willen aufzwängen. Weg von der Industrie, hin zur Natur. Begeisterung für das Gesagte, Jubel für unwissenschaftliche und längst widerlegte Behauptungen. Ich fühlte mich wie inmitten einer fleischgewordenen Facebook-Gruppe. Eine dieser Gruppen, die ich täglich zur Contentsuche frequentiere. Voll von Menschen, die auf der Suche nach einer natürlicheren, vermeintlich besseren, oder schlicht anderen Art zu Leben den Lügen der verschwörungsideologischen Bauernfänger und Paradiesverkäufer zum Opfer fallen. Die Leidtragenden sind auch hier, wie so oft, die Schutzbefohlenen.

Die Demonstration umrundete schließlich den Alexanderplatz, und erreichte in der Frankfurter Allee ihre Endhaltestelle. Inzwischen war der Zug um etwa ein Drittel bis die Hälfte geschrumpft. Da zeitgleich noch weitere Demonstrationen in der Stadt stattfanden, ist nicht auszuschließen dass man sich diesen angeschlossen hat, oder schlicht keine Lust mehr hatte stundenlang durch Berlin zu laufen.
Man sammelte sich und begann auch recht zügig mit dem Programm. Nachdem die ersten substanzlosen Reden gehalten wurden, versprach es wieder interessant zu werden und ich arbeitete mich mit meinem Handy durch die Menge. Mein Arm war inzwischen lahm, aber ich ergatterte irgendwann einen Platz direkt vor dem Demowagen und konnte eine halbe Stunde lang ungestört filmen.

Rolf Kron lobte derweil die Veranstaltung und stellte haltlose Behauptungen auf. Besonders gruselig wurde es, als nach ihm Johann Loibner den Demowagen betrat.
Ich gehe an dieser Stelle nicht auf die Inhalte ein. Das wird Stefan in seinem Bericht tun. Außerdem habe ich euch auch einen Zusammenschnitt meiner Handyvideos als Download bereitgestellt. Dann könnt ihr euch das Geschwurbel selbst anhören.
Die Demo verlief generell sehr friedlich, was ich sehr begrüßt habe. Während der Redebeiträge buhte eine Frau die Vortragenden aus und störte die Demonstration mit kritischen Zwischenrufen. Ich konnte nicht genau verstehen was sie rief, aber offenbar war sie eine Impfkritiker-Kritikern. Rolf Kron bat sie dann höflich, sich zu entfernen, was sie auch tat. Da sehr viele Familien mit Babys und Kleinkindern vor Ort waren, war die Stimmung entsprechend verspielt. Ich musste aufpassen, nicht von den Kids überrannt zu werden, die den Ballons nachjagten. Viele Familien saßen auf dem Grünstreifen neben der Frankfurter Allee auf Decken, picknickten und wickelten ihre Kinder. Hier und da mischte sich unter das Windelaroma ein leichter Hauch von Cannabis.

Wir blieben nicht bis zur Abschlusskundgebung, sondern verließen die Demo gegen 16 Uhr.

Wie versprochen hier das File mit meinen Handyvideos. Update: ich habe euch eine kleine .mp4 daraus gemacht, die im Browser abspielbar sein sollte. Sie hat eine Dateigröße von 270MB und eine Dauer von 50 Minuten.
Ich habe es weder aufgearbeitet, noch kommentiert oder mit einem Branding versehen. Lediglich einen simplen Titel in Demo-Orange habe ich mir erlaubt zu erstellen. Und entschuldigt die streckenweise unruhige Kameraführung. Kein Stativ, lahmer Arm. ^^
Zum Download bitte hier entlang:
blog.dergoldenealuhut.de/uploads/Impfgegnerdemo_small.mp4


Stefan:

Schon von Weitem, auf dem Weg zum Bayer Verwaltungsgebäude in der Reinickendorfer Straße, war ein illustrer Haufen orange gekleideter Menschen mit orangen Luftballons zu sehen.
Der erste Gedanke war: sind wir richtig? Spielt heute Holland? Bei näherer Betrachtung zeigte sich jedoch schnell, dass wir richtig waren. Was sofort aufgefallen ist, ist der ungewöhnlich hohe Anteil an Kindern, die gefühlte 50% der Leute ausmachten. Die Erwachsenen hingegen ließen sich nicht einer bestimmten Richtung zuordnen sondern waren quer gemischt durch alle Gruppen. Quasi vom Hipster, über den Hippie, zur Großmutter.

Vor dem Bayergebäude kam erstmal eine Mischung von Redebeiträgen und Musik mit Impfgegnertexten. Die meisten Beiträge hatten im Prinzip immer denselben Inhalt. Angefangen mit „Toll dass ihr hier seid“ und einer Reihe haltloser Behauptungen über’s Impfen und dem Aufregen über eine Impfpflicht in Deutschland.
Als der Zug dann aufbrach hatten wir ca. 600 Teilnehmer gezählt.

Als ich am Alexanderplatz neben dem Demozug mitlief, und mit Elisa die Plakate analysierte, habe ich mir eine Zigarette angezündet. In dem Moment kam eine ältere Frau auf uns zu, die durch eine Armbinde und der Weste als Ordnerin der Veranstaltung gekennzeichnet war. Sie bemerkte unser Interesse für die Demonstration und wollte mir einen Flyer in die Hand drücken. Dieses verneinte ich freundlich, worauf hin sie fragte warum denn nicht, ich solle meine Augen öffnen und mich informieren. Ich sagte wieder: „Nein danke, kein Interesse“. Daraufhin folgte eine fast einminütige Schimpftriade darüber wie ungesund Rauchen ist und „Hauptsache vegane Biozigaretten rauchen aber dann impfen gehen“. Kurze Zwischenanalyse, vegane Biozigaretten…gibt es denn auch nichtvegane Zigaretten (Anmerkung: ja, gibt es. Es bezieht sich hier auf die Tierversuche der Tabakfirmen)? Ich dachte, Tabak ist schon immer eine Pflanze gewesen, aber für eine genaue Erklärung stand die Frau nicht mehr bereit. Und zum anderen verstehe ich die Logik im allgemeinen nicht. Sie will mich von den „ungesunden“ Impfungen abhalten, indem sie darauf hinweist dass ich ja sonst auch auf meine Gesundheit achte, immerhin rauche ich ja vegane Biozigaretten? Die natürlich trotzdem schädlich sind.

Am Alex angekommen war genug Zeit sich nochmal die Plakate anzugucken. Da war zum Beispiel auf einem Plakat zu lesen: „ Impfen – Eugenik – Rassenlehre“. Da hat jemand einfach ein paar Wörter auf ein Plakat gemalt die – außer in antisemitischen Verschwörungstheorien – in keinem Bezug zueinander stehen. Beim Impfen versucht man durch die Bildung von Antikörpern einer Erkrankung vorzubeugen. Diese Eigenschaft ist nicht vererblich – aus gutem Grund. Viren und Bakterien verändern sich durch Mutation, wodurch sie sich dem Wirt anpassen. Wenn die Mutation stark genug Vorangeschritten ist, erkennt das Immunsystem den Erreger nicht mehr und muss ihn sich neu einprägen. Wie stark sich ein Erreger über die Zeit verändert ist dabei sehr unterschiedlich. Die meisten Erreger sind schon gut angepasst und verändern sich kaum, wie zum Beispiel die Masern. Andere hingegen verändern sich ständig, so dass der Körper keinen dauerhaften Schutz aufbauen kann, wie zum Beispiel die Grippeerreger. Dadurch dass nun die Antikörper nicht vererbt werden, müssen zwar selbst neue gebildet werden, aber dadurch wird vermieden das unnötige Antikörper weiter produziert werden.
Auf einem anderen Plakat stand dann sowas wie „Giftstoffe in Impfungen: Nickel, Formaldehyd, Uran, Quecksilber usw.“ An dem Plakat ist interessant, das zum Beispiel Formaldehyd und Quecksilber tatsächlich in Spuren in Impfstoffen sind, oder besser gesagt waren, Uran oder Nickel aber gar nichts mit Impfungen zu tun hat und auch nicht in Spuren enthalten ist.
Formaldehyd kann bei bestimmten Totimpfstoffen in Spuren enthalten sein, da es zum Abtöten der Erreger verwendet wird und sich nicht restlos entfernen lässt.
Quecksilber selbst ist in Impfungen ebenfalls nicht enthalten. Enthalten war früher eine Quecksilberverbindung namens Thiomersal oder auch Natrium-2-(ethylmercurithio)benzoat als Konservierungsmittel. Ist heute unüblich geworden.

Während Elisa und ich den Beiträgen auf der Bühne folgten, parkte hinter uns ein Taxi ein mit Werbung für die Partei „Deutsche Mitte“. Als wir uns darüber unterhalten hatten und feststellten dass auch „rechts angehauchte“ Parteien vor Ort seien, kam sofort ein junger Mann auf uns zu und sagte sie seien nicht rechts und wollte uns ein Flugblatt in die Hand drücken, was wir ablehnten. Wahlprogramm aus dem Internet: Gegen Impfen (passt ja), für eine niedrige Flüchtlingsquote und eine schärfere Asylpolitik, „Kopfprämie“ für Kinder, Einmalzahlung von 5.000 Euro für das erste Kind, sowie 10.000 für jedes weitere und ein Verdopplung des Kindergeldes, jedoch nur für „intakte Familien in geordneten Verhältnissen, in denen verheiratete, leibliche Eltern ihre eigenen Kinder erziehen.“ Quelle: Wikipedia „Deutsche Mitte“

Die Mischung der Beiträge und musikalischen Zwischenspielen scheint eine interessante Wirkung auf die Teilnehmer zu haben. So wurde allem Zugestimmt, ohne dass dabei anscheinend mal jemand wirklich darüber nachgedacht hätte, was da einem erzählt wurde. So wurde zum Beispiel in einem Beitrag die Existenz von Antikörpern abgestritten und damit seien Impfungen auch unnötig und unwirksam. Wenige Beiträge später kam ein österreichischer Arzt zu Wort, der dann anfing, HIV und Masern zu vergleichen.
„Wenn ein Mensch gegen Masern geimpft ist, hat er Antikörper gegen Masern und das soll gut sein, wenn er Antikörper gegen HIV hat, soll das schlecht sein?“
Ich weiß nicht auf wie vielen Ebenen mich das sprachlos macht und wo ich da anfangen soll.
Erstens sind es die Erreger die einen krank machen, und nicht die Antikörper. Nach der Impfung sind zwar Antikörper im Körper zu finden aber keine Erreger, im Gegensatz zu HIV wo Antikörper und Virus im Körper zu finden sind.
Diese Antikörpertheorie begründet er damit, dass HIV-Tests ja Antikörpertests seien.
Diese Aussage ist aber nur die halbe Geschichte. Ob im Labor oder bei einem Schnelltest beim Arzt werden zunächst tatsächlich erstmal nur Antikörper nachgewiesen. Das liegt daran, dass bei einer Infektion die Viruslast, also die Anzahl an Viren im Blut sehr gering ist während es viele Antikörper gibt, wodurch sie einfacher nachzuweisen sind.
Allerdings neigen diese Tests zu falsch-positiven Ergebnissen, das heißt, sie weisen Antikörper nach obwohl keine Infektion besteht. Daher muss in einem zweiten Test das Virus selbst nachgewiesen werden, bevor das Ergebnis wirklich positiv ist.

Dazwischen kam ein Redner zu Wort, der behauptete es würde keine klinischen Studien für Impfungen geben, da sie ethisch nicht vertretbar sein. Und dass Impfungen Kinder töten würden. Was ich ja schon jetzt widersprüchlich finde. Zum einen wollen uns die Pharmakonzerne töten, aber das Zeug vorher an Menschen auszuprobieren ist plötzlich ethisch nicht mehr vertretbar? Wann da der ethische Gedanke bei den Pharmakonzernen verloren geht, ließ sich nicht aufklären.
Richtig ist daran einzig die Aussage, dass kein Proband bei einer Studie mit den Erreger gegen die geimpft wurde, infiziert wird. Dass ist tatsächlich ethisch nicht zu vertreten, aber auch unnötig. Ein Nachweis der Antikörper zeigt eine Reaktion des Immunsystems und der Zusammenhang zwischen Antikörpern und den Schutz durch Infektionen dadurch ist wissenschaftlich anerkannt und durch die Erfolge bei der Bekämpfung von Krankheiten auch zumindest indirekt bewiesen.
Für Impfungen gelten natürlich die gleichen Bestimmungen hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit wie bei anderen Medikamenten auch. Wobei hier die Toleranz gegenüber Nebenwirkungen nochmal strenger ist, da ja gesunde Menschen geimpft werden.
Eine Vereinigung von Wissenschaftlern, die Arzneimittelstudien unabhängig analysiert und vergleicht (http://www.cochranelibrary.com/), listet unter dem Begriff „Vaccination“ (engl. Impfung) 9970 Studien auf.

Immer wieder wurde das Risiko von Masern verharmlost und das von Impfungen dramatisiert. Angefangen damit, dass Masern ja heutzutage kaum noch auftreten würden. Dass die Ursache daran liegen könnte, dass die Mehrheit der Leute geimpft ist – und damit in der Regel immun – wird allerdings vergessen zu erwähnen. Ebenso, dass Masern eine Sterblichkeitsrate von 1:500 – 1:1000 (Angaben schwanken je nach Quelle, Amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC ein toter auf 500-1000 Erkrankte, Robert-Koch-Institut 1000) aufweisen, wohingegen noch keine Todesfälle durch den Impfstoff verursacht wurden. Hinzu kommen weitere Komplikationen wie Lungen- oder Mittelohrentzündung bei jedem dritten Erkrankten
Wohingegen ja Impfungen im Prinzip bei jedem schwere Nebenwirkungen verursachen würden, die nur nicht gemeldet werden würden, so der Redner.
Also, weder ich selbst noch jemand den ich kenne, hatte jemals selbst eine derart schwere Nebenwirkung erfahren, so dass eigentlich schon jetzt die Statistik anfängt zu wackeln. Natürlich gibt es in Deutschland eine Meldepflicht von Nebenwirkungen für Ärzte und Apotheker. Aber es kann auch jeder selbst seine Nebenwirkungen melden. Behörden und Hersteller sind europaweit dazu verpflichtet solche Meldungen entgegenzunehmen und ihnen nachzugehen. Bei den meisten Herstellern kann man das sowohl online als auch telefonisch tun. Auch beim Bundesinstitut für Arzneimittel (www.BfArM.de) kann man Nebenwirkungen melden. Für Impfstoffe speziell ist in Deutschland das Robert-Koch-Institut zuständig (www.RKI.de). Hier kann man nicht nur Nebenwirkungen melden, sondern sich auch allgemein Umfassend zum Thema „Impfen“ informieren.

Natürlich kamen auch die wirtschaftlichen Aspekte zur Sprache, welche die Kosten der Impfstoffherstellung komplett ausblendeten. Die Herstellung von Impfstoffen ist jedoch sehr aufwändig und jede Charge muss auf Wirksamkeit und Sicherheit überprüft werden, wodurch Impfstoffe sogar relativ wenig einträglich sind. Nüchtern wirtschaftlich betrachtet würde es den Pharmakonzernen mehr einbringen, wenn die Leute nicht geimpft werden würden.
Eine weitere Behauptung wäre, dass Ärzte bestraft werden würden wenn sie nicht Impfen würden. Wer allerdings die Ärzte bestrafen würde, blieb unklar.

Abschließend kann man sagen, es kursierten die gängigen Impfmythen, gepaart mit musikalischen Unterbrechungen. Wirklich Neues gab es nicht zu hören, allerdings fällt es einem schwer dem Gesagten wortlos zu folgen.

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